Von der Hygromelrie. 69
so daß, wenn er dabei) das mcinigc gebraucht hätte, ervermuthlich gleiche oder merklich gleiche Anstrock-MMgiM gefunden hatte.
§. 94.
Ist diese Vermuthung wahr, (worüber der Leserurtheilen mag), so folgt daraus, daß der Gang desSmlsiunschcn Hygrometers nothwendig große Irr-thümer in die unmittelbaren Resultate der hygrometri-schen Versuche hineinbringt; daß also die Folgen, die erdaraus gezogen, und die Tabellen, die er darnach ent-worfen hat, wegen dieser Irrthümer fehlerhaft sind.Indeß ist seine Arbeit in dieser Rücksicht wichtig; denn,obgleich feine Resultate nock keine Regeln sind, so die-nen sie doch wenigstens zur Vorschrift, um zu wichti-gen Entdeckungen zu gelangen. Ich hatte mir schonvor langer Zeit ähnliche Versuche vorgenommen, umden Gang des Hygrometers, sowohl durch Verdün-nung der Luft, als durch die Wärme zu analysiren,und ich hatte mir schon von Herr Nmrne den Apparatdazu machen lassen. Ich fand aber dabey große Schwie-rigkeiten, und das -Hygrometer selbst federte immerdie. ganze Zeit, welche ich der praktischen Hygrometriewidmen konnte, ohne daß ich zu dem verlangten Zielegekommen wäre: so daß ich dergleichen Arbeit noch lan-ge nicht unternehmen kann.
§- 95.
Ich habe nur noch ein Wort über die Hygro-metrie im Allgemeinen zu sagen, was nämlich den com-parativen Gang ähnlich gemachter Hygrometer be-
E z trifft.