Von der Hygrometrie.
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Menge, im Anfange des Versuches aus; das Hygro-meter stand damals bey 97, ??., und die Erade, wel-che es, bey jedem Ausziehen derselben Menge Luft, nachder Trockenheit hin, durchlief, waren: 4,7 5- 4,?8.5,70. 6,65. 7,z?. 9,50. li,i0. 17,69.
§- 85-
Da H. von Estllissüre nicht vermuthete, daß seinHygrometer die Ursache von diesem Wachsen der Zahlenwäre, welche die aumähligcn Abtrockmmgen anzeig-ten; so zweifelte er nicht, daß sie in demselben Verhält-nisse wachsen würden, und fand die Ursache dieses Phä-nomens in seiner ullZemcinen Theorie der hyarome-irischen Affinitäten (S. >78), wo er die Luft als einAuffosunczemittel des Wassers betrachtet. Er erklärtdas Phänomen auf folgende Art:
H. 86,
Nach den allgemeinen Gesetzen der Anziehung, mußdie Luft die Theilchcn der Dämpfe weniger stark anzie-hen, wenn sie verdünnt ist, wenn ihre Theile in gerin-ger Menge da sind, als wenn sie dicht isn Folglich mußdas Haar, dem die Verdünnung der Luft nichts von sei-ner anziehenden Kraft raubt, eine verhältnißmäßigegrößere Anziehungskraft, in einer verdünnten Luft alsin einer dichten haben, und folglich muß es alsdann einegrößere Menge Dünste verschlucken und mehr Feuchthcitzeige», als es bey gleichen Umständen in einer dichter»Luft thun würde. Wenn also die Luft, beym Heraus-treten aus der Glocke, die Hälfte der Dämpfe mit fort-genommen hat; so wird die andre Hälfte stärker vondem Haar als der noch übrigen Luft angezogen, und ver-ändert das Haar mehr, als sie würde gethan haben,wenn die Luft ihre Dichtigkeit behalten hätte; und folg-lich