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Erster Theil (1787)
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i. Abtheilung. III. Kapitel.

§. 8z>

Ob ich gleich den Gang meines Hygrometers,in Vergleichnng mit den wirklichen Veränderungen derFeuchtheit nicht kenne, so zweifle ich doch nicht, daß erihnen nicht mehr angemessen seyn sollte, als benm Saus-suri scheu. Das merkliche Rückgehen, welches denganzen Gang dieses Instruments verändert, nimmt mitder Feuchtheit ab; seine Ursache also modisicirt nichtimmer auf gleiche Weise, diejcnig , welche die Längeder Haarfasern trifft: unterdessen also gewisse absoluteGrößen der Veränderungen in der Feuchtheit, sehrwenige totale Wirkung auf dies Hygrometer haben,wenn die Feuchtheit groß ist, sogar entgegengcsezt wir-ken, wem, sie sehr groß ist; so werden dadurch dieselbenabsoluten Größen immer mehr und mehr wirken: so wiedie Fcuchthcit abnimmt. Man kann also nicht, ausall diesem Hygrometer beobachteten Veränderungen, aufverhältnismäßige Veränderungen in der Feuchtheitschließen, und wenn man es thut, so irrt man sich in demGange der Phänomene und ihren Ursachen, wovon ich einBeyspiel an einem Gesetze geben will, das Hr. vonSaufsure nach seinen Versuchen bestimmt hat.

§. 84.

Um zu wissen, was die Verdünnung der Luftauf das Hygrometer für Wirkung habe, schloß eres mehrercmal unter die Glocke einer Luftpumpe ein, un-ter die er Dämpfe brachte, so lange sie noch voll Luftwar, und bemerkte alsdann den Stand des Hygrome-ters : hernach pumpte er bestimmte Mengen dieser Luftaus, und beobachtete die Veränderungen am Hygrome-ter. Nach dem Versuche, worauf er am meisten bauet,weil das Thermometer beständig auf demselben Gradeim Zimmer blieb, pumpte er die Lllft bey Achteln ihrer

Menge