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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
46
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46 I. Abtheilung. III. Kapitel.

die Gestalt einer Ilhr, und ist sehr einfach. SeinZifferblatt ist nur ein Limbus, und sizt auf einem Gd-stell (Clage) van derselben Größe, dessen obere Plat-ten, wie bev den Unruhen in den Taschenuhren, d. h.vermittelst eines Central-Kreuzes, durchbrochen sind.Pfeiler hat dieses Gestell in großer Menge, und bis aufeinen tragen sie alle -? Zoll lange Walzen. Der Pfeilerohne Walze ist ganz nahe bey einem der andern, unddient erst dazu, einen FischbemstreiftN, ^ Zoll breit,und wie ein starkes Papier dick, daran zu befestigen. Andiesem Ende sizt ein kleines Messingblech, das an dasFischbcin mit einem Faden von Kantillc genaher ist, undvermittelst dieses Blechs ist der Streifen an dem Pfeilerbefestigt. Das andere Ende ist mit einem ähnlichen Blechversehen, und daran ist ein seidncr Faden geknüpft. DerStreifen zieht sich einmal innerhalb des ganzen Gestellsherum, indem er sich bestandig an die Walzen anlehnt;und der seidne Faden geht über die lezte Walze, bey demPfeiler, wo sie festgemacht ist, und schlingt sich in demMittelpunkt um eineRollc; hierauf ist sie mit dem einenEnde einer halbcirkelförmigcn Feder verbunden, welcheim Innern des Gestells sizt, und deren anderes Endeauch an dem Pfeiler ohne Walze befestigt ist; die Ape die-ser Rolle tragt einen Zeiger. Bey diesem Hygrometer istdas Reiben wegen aller dieser Walzen sehr stark; inzwi-schen hat es so viel Empfindlichkeit, als man zu den täg-lichen Beobachrungcn gebraucht. Hangt man es auf, sogleicht es einer großen Taschenuhr; und in seinemFutteral nimmt es nicht mehr Raum ein, als eineSchnupftabacksdose. Ich bitte meine Leser, wegen die-ser klemen Ausschweifung, die eigentlich nicht zur FlM-dglnentalhvZkYMr 'tkie gehört, um Verzeihung.

§. 6z.