Von der Hygrsmetrie. 45
groskopische Veränderung ist über ^seiner Länge bey dergrößten Trockenheit. Wenn auch nun schon der Windden Streifen sehr schwingen laßt; so bewegt sich,der Zei-ger nicht merklich.
§. 60.
Diese große Ausdehnbarkeit des FlstödtlNs brachtemir die Idee bey, seine Ausdehnungen durch einen blos-sen Verniet' zu messen. Man braucht hiezu nicht ein-mal so lange Streifen, als man haben kann, welcheeinen Fuß lang sind: 8 Zoll sind hinlänglich; denn sie ge-ben etwa eine Verändrung von einem Zoll. AlSdannhat man cm sehr einfaches und zum Fortbringen sehr be-quemes Instrument. Eine Glasröhre, in welcher eineschraubenförmige Feder aus einer dünnen Claviersaite sichbefindet, macht die Basis aus: der Streifen ist unten anein Stellwerk befestiget, und oben der Verniet' ange-bracht. Ich habe inzwischen dennoch, zum gewöhnlichenGebrauch, die Einrichtung, vermittelst Zeiger und Zif-ferblatt, beybehalten, weil man sie von weitem und miteinem Blicke beobachten kann. Die Feder, welche denStreifen spannt, ist in einer Trommel, wie eine Uhrfe-der; sie muß aber weit schwacher seyn. Die meinigenmachen 5 oder 6 Windungen, und gegen die drittewirken sie auf den Streifen, und so weit sich die noth-wendige Bewegung erstreckt, sind sie mit dem Gewichteiner halben Unze im Gleichgewicht.
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Die große Ausdehnbarkeit des Fischbeins, und sei-ne Zähigkeit, veranlaßten mich, eine andere, zum ge-wöhnlichen Gebrauch bey Wetterbeobachtungen sehr be-queme Einrichtung zu treffen. Dieses Hygrometer hat
die