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Erster Theil (1787)
Entstehung
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Von der Hygrometrie.

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bringen wurde; ich meyne nämlich, daß unterdessen,während des größten Theils der Operation, die Ver-mehrung der Warme das Hygrometer nach der Trok-kenheit hin, steigen ließ, und es im Gegentheil sein Endeerreichte, die Abnahme der Wärme, bis auf einen klei-nen Grad, wegen der Verkürzung der hygroskopischenSubstanz, denselben Anschein hervorbrachte. Hr. vonSaussure erfuhr dasselbe, indem er Weinstciusalzgebrauchte; dies beweist, daß, wenn es nicht zur größ-ten Trockenheit gekommen ist, es doch nahe dabey war,und dieser Grad der Trockenheit hat auch seinen Ur-sprung aus dem Glühen erhalten.

§-

Diese beyden festen Punkte, die größte Feucht-heit und Trockenheit, werden also eine sichre Basiszur Verfertigung der Skale des Hygrometers; dasklebrige, nämlich die Eintheilung des Raums zwischendiesen Punkten, und wo man die Grade zu zählen an-fangen will, ist an sich wiilkührlich. Da ich nun eineneinzigen besten Punkt bey meinen beyden ersten Hygro-metern hatte, nämlich den Punkt der größten Feucht-hcit; so sezte ich dahin natürlich Null, und hernachhabe ich das auch, bey zween Punkten beybehalten. Daich aber diese Skale noch abandern konnte, indem diesdritte Hygrometer wenige Personen gesehen haben undes nur zu meinen eignen Beobachtungen gedient hat: sohabe ich die natürlichere Methode des Hrn. von Saus-sure befolgt, nämlich: Null bey der grüßten Trocken-heit zu setzen, weil sie die Abwesenheit aller Feuchtheitist. Weil ich dadurch meine Skalen abschaffen, undvorzüglich meine Fertigkeit, die Grade der Feuchtheitzu betrachten, perandern mußte; so nahm ich zugleichauch die Zahl 100. von Hrn. von SuUssÜre an.

E 5 §.56.