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Erster Theil (1787)
Entstehung
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40
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40 I. Abtheilung. I!l. Kapitel.

sind, abkürze» wird. Ich that einige Hygrometerin ein Gefäß, wovon der Kalk etwa drey Viertel ein-nahm, welches mit einem durch Kitt (kmccko Vitriorans gepulverter Kreide und gutem Leinöl) befestigt» Dck-kel, verschlossen war; ich nahm die Hygrometer zwenmalheraus, ließ sie den Zustand der Luft annehmen, undstellte sie aufs neue in das Gefäß, ohne daran etwas zuverändern, und sie kamen wieder zu demselben Punkt.Ich habe also einen neuen Apparat angefangen, der auseinem große» Gefäße von übcrzinntem Eisenblech besteht,in welches, an einem schicklichen Orte, Glas eingesc-t ist,wodurch man auf Kästen aus Eisendrath sehen kann,worinn die Hygrometer oder Hoaroskope sollen gestelltwerden. Der übrige Raum des Gefäßes wird mit Kalkgefüllt, und der wohl verkittete Deckel, nun über denKästen durchbohrt; damit, wenn man die Instru-mente wechselt, der eingeschlossene Raum, nur eine ge-ringe und sehr kurze Verbindung mit dem äußern Mit-tel habe. Ich hoffe dadurch einen ziemlich dauerhaftenApparat der grüßten Trockenheit zu erhalten. Ichwerde aber dennoch ein Hngronicterzur Handhaben, umwas sich ereignet, zu bemerken.

§- 54.

Aus denselben Grundsätzen der Hygrologie fließt:daß, wenn ein Raum merklich der Feucstlheit beraubtist, die Unterschiede der Wärme hier nicht weiter hy-groskopische ^Wirkungen hervorbringen können; denndas Feuer kann den andern Substanzen weder Wassergeben, noch nehmen (dieses macht nämlich die hygro-skopischen Wirkungen der Unterschiede in der Wärmeaus), wenn kein Wasser zu vertheilen da ist. Hier istalso noch ein Umstand, woraus ich schloß, daß mein Ap-parat mit dem Kalk die größte Trockenheit hervor-

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