Von der Hygrometn'e.
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der angenommen zu haben, vorzüglich wenn sie ausgroßen Massen besteht. Wenn endlich die hygroskopi-sche Kapacität dieser Substanz so beschaffen ist, daßalles Wasser in Dämpfen, selbst bey ihrem Größten,welches in einem, ihrem Volumen gleichen Raumeder Luft, enthalten ist, ihr eben so wenig eine merk-liche Feuchtheit giebt; so wird, wenn man sie in die-sem Verhaltnisse mir der Luft, unter eine Glasglocke,wo man das Hygrometer stellt, einschließt, dieseLuft allmählig zu dem Grade der Trockenheit der Sub-stanz gelangen: welcher Grad, nach den vorigen Vor-aussetzungen, nicht merklich von der großcsien Trok-kenhcit abweichen muß. Der Kalk nun, erfüllt allediese Bedingungen
§. 52,
Vermittelst des aufs neue in großen Massen kalci-nieren Kalkö, habeich also seitdem einen zweyten Punkt,an meinem Hygrometer bestimmt. Ich sagte, daß erhiezu die Bedingungen erfüllte; denn ich sahe, daß ermeine Hygrometer auf denselben Punkt brachte, ob ergleich bey verschiedenen Graden der Warme, in ver-schiedenem Verhältniß mit dem Raum, den er nicht ein -nahm, und waS die Fcuchthcit betrift, in ziemlich ver-schiedenem Zustande mit dem umgebenden Mittel, ein-geschlossen wurde. Die äußerste Langsamkeit, mit derer seine endliche Wirkung hervorbringt, welche nur indrey Wochen sich ereignet, wenn er nur die Hälfte desRaums einnimmt, ist auch ein Zeichen seiner Brauch-barkeit.
§. 5Z-
Ich habe auch vor kurzem einen Versuch gemacht,der viele hygroskopische Experimente, dic mirnoch übrig
C 4 sind.