Von der Hygrometrie.
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ferste Feuchtheit unter der Glocke hervorzubringen;denn die Körper, an denen sieh dieser Nebel zersezt,werden dadurch angefeuchtet, grade als ob sie unterdas Wasser getaucht waren.
§- 45-
Dieses Phänomen hat keine Beziehung also aufden Fall, wovon ich rede, wo man immer verstehenmuß, daß das umgebende Mittel, in dem sich dasHy-grometer befindet, einerley Temperatur mit dem aus.dünstenden Wasser hat. Dieses wird wenigstens beyeiner gewissen Lage der Umstände, der Fall niit derSaussurischcn Methode seyn; wo er bloß verlangt, dasHygrometer unter eine über Wasser gestürzte Glo-cke , deren Seiten man öfters befeuchtet, zustellen,und hinzusezt, daß die Feuchlheit unter dieser Glocket'ey seder Temperatur dieselbe seyn wird. Ich habecrzahltermaßen das Gegentheil gefunden; ohne abernoch meine eignen Versuche anzuführen, will ich dasZweydcutigc in dem Versuche, auf den Hr. von Sauftsure vermuthlich anspielt, heben.
§- 46.
Man sollte nicht, ohne sich zu erklaren, Dampfdes siedenden Wassers , das Produkt dieses zcrseztenDampfes, oder den Nebel nennen, welcher entsteht,wenn dieser Dampf in ein kälteres Mittel, als er selbstist, kömmt. Man braucht kein Hygrometer, um überdie Feuchtheit eines umgebenden Mittels zu urtheilen,das durch Zersetzung der Dampfe, undurchsichtig ge-worden ist; denn hier ist immer, und bey jeder Tempe-ratur, die grüßte Fcuchtheit, so wie in dem Wasserselbst. Das Hygrometer ist also nur bey einem durch-sichtigen .Mittel nöthig; denn alsdann kann es allein
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