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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
34
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Z4 I. Abtheilung. III. Kaptle!.

§. 4Z-

Man sieht, daß der Satz, den Hr. von Eatlssliredurch die leztre Behauptung begründen wollte, derje-nige war: daß die warmen Dünste nicht mehr Krafthatten, als die kalten, um das Haar zu verlangern,d. i. um dieses Hygrometer nach der Aeuchtheit zuge-hen zu lassen. Ware dies gegründet, so würde es denHaaren nicht mehr, als jeder andern Hygroskops,sehen Substanz zukommen; oder vielmehr die Haarevon dem Hygrometer ausschließen. Man bemerke hieraber hauptsachlich, dassserst das Gegentheil genau be-wiesen werden müßte; daß nämlich die warmen Dun-ste. das Hygrometer nicht zu der Trockenheit hingehen lassen: man kann dies aber sicher nicht beweisen,denn sie bringen diese Wirkung immer mehr und mehrhervor, je nachdem sie heißer sind.

§. 44.

Inzwischen wollte H. von Eaussure diese Besorg-nis; durch eine andre Behauptung heben, nämlich: Daßsehr gesunde und gehörig gelaugte Haare, keineswegeödurch die Dampfe, selbst nicht des kochenden Was-sers zusammengezogen werden; daß dieselben auf sienicht mehr Wirkung haben, als die vom kalten Was-ser." Hier ließ mich der Widerspruch in der Behaup-tung mit der Thatsache, die Meynung des Hr. vonSaussure und die Natur des Versuchs, wovon er re-den wollte, entdecken. Er hatte wahrscheinlich sieben-tes Wasser dem kalten, in dem Gefäße, worüber erseine Glocke umgedrehet hatte, untergeschoben, und dasHygrometer war, von dem, durch dieses Wasser er-zeugten Hscbel umgeben worden. Alsdann durfte esohne Zweifel nicht gegen die Trockenheit zu, steigen;vielmehr war dies sicher das einzige Mittel, die äus-serste