z6 5. Abtheilung, lll. Kapitel.
uns den hygroskopischen Zustand dieses Mittels be-kannt machen; indem das Wasser sich hier bloß durchVerwandschaft mit dem Feuer, und also unter der Ge-stalt durchsichtiger Dampfe, befindet. Wenn aberdas Mittel einerley Temperatur mit dem Wasser,welches verdunstet, hatt so sind die erzeugten Dampfeum so mehr von ihrem Grüßten entfernt, als die Tem-peratur heißer ist. Das Hvgrvmeter zeigt uns dieseWirkung; denn weil seine Substanz zu den» thermo^und hygroskopischen Zustande der Dampfe gebrachtist, sv nimmt sie ihnen nun weder Feuer nech Wasser,und zeigt uns also durch ihren eigenen Zustand , »nie dieDämpfe in dem Mittel beschaffen sind.
§. 47-
Dieses haben mir die Versuche, die ich unter derSaussürischcn Glocke anstellte, bestätigt; es war aberschon durch die, in gcringcn-Erhöhungcn, über die großenOberflachen des Wassers, (das Meer und die Seen)bey verschiedenen Temperaturen gemachten Hygroskop i»scheu Beobachtungen bewiesen: denn die Ausdehnung desverdunstenden Wassers, versieht in weit größeren Maaße,die Seiten der befeuchteten Glocke, und wenn die Fcucht-hmt nothwendig die grüßte' war, wann die gebildetenDünste' in einen» Mittel zurück gehalten werden; somüßte sie es immer bey einer kleinen Entfernung von die-sen großen Wasserflächen seyn, welches aber nach der täg-lichen Bemerkung der Schiffahrer der Fall nicht ist.
§. 48.
Um geradezu zu beweisen, daß die Dampfe, wel-che in einem Mittel, von derselben Temperatur mit ih-nen sich erheben, um so viel weniger Feuchtheit erzeu-gen, als das Wasser und das Mittel wärmer sind;
will