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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
33
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Von. der Hygromctrie.

§. 42.

Auf der 2i stcu Seite des Saussurischen Werkeslas ich:Mau braucht nicht zu besorgen, daß einen ös-sere oder geringere Warme des Wassers, oder der Däm-pfe, oder der umgebenden Luft, einige merkliche Verän-derung bey dem Grabe der äußersten ^euchtheit hervor-bringe: ' Mir Verwunderung fand ich, daß diesem aufder z listen Seite widersprochen wurde, wo Hr. Saus-sure sagt:Ich hätte gewünscht, dieselben (pyrome-trischen) Versuche an dem vollkommen mit Feuchtheitgesättigten Haare zu wiederholen; aber erstlich, istcssehr schwer, wo nicht gar unmöglich, wenn man dasGefäß erwärmt, es beständig mir Dünsten gesättigt zuerhalten." Wns heißt aber das Gefäß erwär-men anders, als eine größte Hitze dem Wasser oderden Dämpfen oder der umgebenden Luft geben? wo-von Hr. von Saussnre sagte, daß man davon nicluSzu besorgen habe. Ich gicng also auf die 2 fte Seitezurück, um den Sinn davon einzusehen, und ich fanddaselbst die Veranlassung zu diesem Kontrast. Hr. VONSauMre sagt daselbst: .Gesunde und gut gelaugteHaare, werben keineswegeS, durch die Dämpfe, nichteinmal des Lochenden Wassers zusammengezogen: siebringen darauf weiter keine Wirkung hervor, als dieDämpfe des kalten Wassers." Hierauf kömmt erau? der 2rstcn Seite, aus einem andern Gesichtspunktezurück:Was die Dämpfe betrift, sagt er, so durch-drungen oder verlängern sie wenigstens das Haar, nichtmehr, wenn sie warm, als wenn sie kalt sind; und diesist eine merkwürdige Eigenschaft des Haares, wodurch eszur Hygromctrie sehr brauchbar wird."

De Lucs Meteorologie. T §. 4Z.