I. Abtheilung. III. Kapitel.
fen wollte, so scheuete ich mich, und wie ich in der Folgefand, nicht ohne Grund, dies zu unternehmen.
§. 40.
Ich wiederholte also mchrcremal das Verfah-ren des Hr. von Sanfstire, den Punkt der äußerstenFeuchtheit unter einer feuchten Glocke zu bestimmen;ich sczte den Versuch jedesmal mit äußerster Sorgfaltmehrere Tage fort, und ich fand, was ich voraus sahe;nämlich !. daß es sehr große Verschiedenheiten in derFeuchtbeit unter dieser Glocke giebt, welche durch dieVerschiedenheiten der Wärme, so sorgfältig man auchoft die Seiten der Glocke benczt, veranlaßt werden; 2.daß die Feuchtheit darunter, durch dieselbe Tempera-tur, nicht auf dieselben Punkte zurück kommt, ohnedaß man am öftersten die Ursachen dieser Veränderungenwahr nehme.
§. 4N
Man würde über einen solchen Abstand zwischenden Saussünschen und meinen Versuchen erstaunt seyn,wenn ich nicht gleich hier sagte, daß die Beschaffenheitseines Hygrometers ihn verhinderte, diese Unterschiedewahr zu nehmen, die ich dadurch angegeben habe, daßich das meinige unter dieselbe Glocke stellte. Da die Ur-sache der Verschiedenheit unsrer Hygrometer mit einemandern Punkt der Hygrometric zusammen hängt;so kann ich hier davon nicht reden, und verschiebe die aus-führliche Erzählung dieser Versuche, bis an den Ort,wo ich von diesem andern Punkte handeln werde, undschränke mich jezt auf die Auseinandersetzung der Ursa-chen ein, welche die Abwechselungen in der Feuchtigkeitunter der Glocke veranlassen.
^ §- 42.