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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
30
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Zv l. Abtheilung. II!. Kapitel.

lich gut , indcm ich eine Methode gebrauchte, die einenallgemeinen Vortheil hat, welche ich hier aber nicht be-schreiben will. Dies war mein zweytes Hygrometer,das ich der Kvnigl. Akadcm. der Wissensch, zu Paris1781. übergab. Bald hernach aber fand ich einenzweyten festen Punkt; so daß ich zum drittenmal, dieVerfertigung des Hygrometers ganzlich veränderte.

§. z6.

Dieses Instrument kann also einen Vorzug besitzen,den das Thermometer wahrscheinlich nie erreichen wird;nämlich zu festen Punkten, die absoluten Extreme zuhaben: denn es giebt ein Aeußerstes in der Feuchthelt,wo die hygroskopischen Substanzen mit Wasser gesät-tigt sind; und ein Aeußersteö der Trockenheit , wosie alles hygroskopisch mit ihnen verbundenen Wassersberaubt sind. Ich will von beyden handeln.

§. 37.

Nach den Grundsätzen der Hygroivgl'e, die ichim vorigen Kapitel angezeigt habe, könnte man natür-licherweise schließen, daß die äußerste Feuchtheir sichda finden würde, wo die Menge des Wassers so be-schaffen wäre, daß es alle hygroskopischen Sub-stanzen , das Feuer mit darunter begriffen, gewißgesättigt hätte. Wie ich aber untersuchte, welches wohldas Symptom seyn möchte, woran man sicher, diesen Zu-stand der hygroskopischen Substanzen erkennte; so saheich keinen andern Ausweg, als auf die Anfeuchtung,d. i. auf eine Menge von überflüssigem Wasser zu gehen:hieraus zog ich den Schluß, daß das einfachste Mittelden Punkt der äußersten Feuchtheit, am Hygrome-ter anzugeben, sey, wenn man es ins Wasser tauchte.

§. Z8.