Von der Hygrometrie.
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lezte durch die Hitze des kochenden Waisers als festenPunkt, und durch das Maaß der Verdichtungen desQuecksilbers, um von diesem Punkte auszugehen.
§- 3 5.
Die Schwierigkeiten, einen festen Punkt der Tro-ckenheit zu finden, welche ich sogleich einsähe, bewogenmich dieser lcztern Methode zu folgen; und ich gebrauchtesie bey meinem ersten Hygrometer, das ich der Königl.Societät zu London 177z. überreichte. Ich entdeckteaber bald hernach, daß das Elfenbein, welches seineHygroskopische Substanz war, nicht immer dieselbeAusdehnbarkeit hatte, und ich fand darauf denselben Feh-ler, beyden Federn, die ich schon damals statt dessel-ben vorschlug, und bey allen andern Substanzen, die ichgebrauchte. Ich blieb bey dem Fischbein, aus andernBetrachtungen stehen, und ich bewerkstelligte seine Ver-gleichbarkeit, durch einen einzigen festen Punkt, ziem-lich
daß so viele das Rcaumursche Thermometer, ein Queck-silbcrthcrmometer nennen, das zwischen den Tempera-turen des schmelzenden Eises und kochenden Wassers,bey einem gegebenen Barometerstand, in 8o Theilegetheilt sey. Als ich diese Skale, ans gegründeten Ur-sachen angenommen, und die corrcspondirenden sehr ver-schiedenen Gange, dieses und des Neaumürschen Ther-mometers festgesetzt halte; so riech mir Hr. dc !a Con-damine, dem ich dies Werk im Manuskript mittheilte,die Zahl 80 zu verändern, weil dieses bey der so ge-wöhnlichen Unachtsamkeit so gar mancher Phnsiker, Irr-thum veranlassen möchte. Ich kannte diese Unachtsam-keit noch' nicht so gut wie er, und bauete zu viel aufzwo Betrachtungen, wovon ich eine anzeigte, und dieandre eine unzeitige Bescheidenheit war. Zulezt aereuetes mich, da ich durch die Erfahrung, die Prophezei-hung des Hr. de la Condamine bestätigt finde.