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Erster Theil (1787)
Entstehung
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16
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16 I. Abtheilung. I. Kapitel. Von der Ursache

tendcn Druck leiden, welcher den Grad der ausdehnen-den Kraft, die sie nach ihrem, auf die wirkliche Tem-peratur sich beziehenden Grüßten ausüben, übertrifft;denn so wenig auch ein solcher Druck diesen Grad über-steigt, so bringt er dennoch die Theilchen über das Klein-ste in ihrer Entfernung, einander nahe. Es zersetztsich also eine gewisse Menge; und wenn die Wärmeund der Druck in demselben Grad fortdauern, so er-neuert sich dieselbe Ursache der Zersetzung, und hierausentspringt eine gänzliche Zersetzung der Dünste- Wennman aber mit ihnen eine gewisse Menge stuft vermischt,welche im Stande ist, dieses Ucbermaaß an Druck aus-zuhalten; so mag dieser noch so groß seyn, so werdendie Dunste nicht zerstört; weil ihre Thcilchen nicht mehrüber ihr Kleinstes hinaus, einander nahe gebracht wer-den. Auf diese Art erhalten sich die wasserigten Dünste,in der freyen stuft, unter dem Druck der Atmosphäre;denn da die ruft, womit sie vermischt sind, den größer»Theil dieses Drucks aushalt, so werden ihre Theilchcn,die sich in der kleinsten, nach der Temperatur sich rich-tenden Entfernung befinden, diese zu überschreiten nichtgezwungen.

§. i Z.

In dem Verhältniß wie die Wärme zunimmt,wird die kleinste mittlere Entfernung, der Theilchen derWasserdünste, eine kleinere Größe; sie können dichterwerden, und folglich crfodern sie nicht mehr eine so großeVeymischung von Luft, um unter dem Druck der At-mosphäre auszuhalten: so daß endlich, wenn die Hltzcbis zu dem Grade der Warme des kochenden WasscrSan dem Orte gekommen ist, die Dünste den Druck derAtmosphäre, wie er auch wirklich beschaffen seyn mag,ohne Vermischung mit der stuft aushalten.