der Ausdünstung und der wäffcrigten Dünste, ig
mometcrs, und des mit sattmrtcm Kochsalzwastcrgefüllten, daß, wenn die Wassertheiichen durch ihre Ver-bindung mit einer andern Substanz mehr getrennt sind,die auf einander folgenden gleiche Mengen von FeuerAusdehnungen hervor bringen, welche sich der Gleich-heit eher nahern, als wenn das Wasser rein ist; und soist auch der Gang des Bestrebens nach Entfernung,wenn die Entfernung zugenommen hat. Ein deutlichesBeyspiel der Wiedervereinigung der Wassertheilchen,(ohngeachtet des Widerstandes der Substanzen, mit de-nen sie durch Verwandschaft verbunden sind) wenn sieeinander hinreichend nahe sind, ist das Gefrieren desWassers /welches etwas Salz aufgelöset hat. Sein Ge-frieren wird durch die größre absolute Entfernung seinerThcilchen verzögert; es findet aber endlich Statt, wennsie durch die Erkaltung einander so nahe gekommen sind,daß ihr wechselseitiger Hang ihre Verwandschaft mit demSalze übertrifft. Bey dem mit Kochsalz saturirten Was-ser, ist d'.cse Verzögerung des Gefrierens etwa 17° mei-nes Thermometers, und dies ist auch der Grad der Kalte,den man hervorbringen kann, wenn man dieses SulZ,mit gehöriger Vorsicht und Verhältniß mit Schnee ver-mischt. Ihre Vermischung bildet sogleich eine Flüssig-keit, da genug Feuer zugegen ist, um die Wassertheil-chen in hinreichender Entfernung zu halten, und sobaldsie in dieser Entfernung sind, entsteht durch Verwand-schaft der Feuerthcilchen mir dem Eise, eine Verbin-dung , woraus zu gleicher Zeit das Flüssigwcrben undGefrieren folgt; wie ich künftig zeigen werde, wenn ichvon Verwandlung fester Körper in stllstige durch diebloße Wirkung des Fellers, handle.
§. l v