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das Ansehn der Könige war, um so lebhasttcr regte sich das Spiel der verschiedenenPartheyen, in welche das Interesse dieGroßen der Nation absonderte. Die Thron-veränderungen ereigneren sich daher immerhausiger. Erwig wurde durch seine Partheyin den Stand gesetzt, dem Könige Wamba(680) die Krone zu entreißen. Eben diesesSchicksal bereitete ihm aber (696) Egiza,ein Verwandter des Wamba, der die Re-gierung mit seinem Sohne Witiza theilte.Dieser regierte nach dem Tode seines Vatersauf eine lobenswürdige Art; da er aber ge-gen die Geistlichkeit sich nicht chrerbiethig undfreygebig genug bewies, so stellte diese ausRachsucht seine Schwächen als die unerhörte-sten Laster ans; so brachte sie es endlich dahin,daß der Prinz Noderich, der Enkel eines vor-mahligen Königes, ihn vom Throne stieß.Gegen diesen wurden nun von des WitizaVerwandten die Araber herbeygcrufen.
Die Araber hatten indessen das ganze Ge-bieth des ehemaligen vandalischen Reiches inAfrika, überwältigt, und einen großen Theilder Landcscinwshner, die man, ohne Rück-sicht