497
das den Griechen abgenommene Exarchatherausgegeben, welches Pipin dem Eigen-lhume des h. Petrus einverleibte. So ver-hinderten die fränkischen Regenten, daß dieLangobarden ihre Macht nicht weiter ausbrei-ten konnten. Eben diese frankischen Regen-ten hielten aber auch die Araber von demwcitern Vordringen in Europa ab, die, un-ter ihrem Chalifcn Walid I, nicht nur ihresiegreichen Waffen in Asien jenseits des Gi-hons ausgebreitet, sondern auch das westgo-thische Reich in Spanien nnd Portugal er-obert hatten.
Die Westgothen hatten den Franken all-mählig fast alle ihre Länder in Frankreichabtreten müssen, dagegen aber nicht nurdas suevische Reich in Spanien, sondernauch ein Stück der nördlichen Küste vonAfrika, sich zugeeignet. Der suevische Kö-nig Miro, der dem westgothischen PrinzenHcrmenegild gegen seinen Vater Lewigildbeystand, mußte die Herrschaft des letzterngewissermaßen schon anerkennen. Sein SohnEborich wurde von einem andern, der An-deca hieß, gezwungen, ein Mönch zu wer;
GallettiWeltg.5rTH. I i dem