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thun: war jetzt blos auf die Hauptstadt,und einige Secprovinzen, eingeschränkt. ZuConstantinopcl wüthete nun noch übcrdicßHungersnoth und Pest. In dieser bedräng-ten Lage bittet Hcraklius den persischen Ue-bcrwindcr um Frieden; aber er bittet verge-bens. Nun verschwindet ihm alle Hoffnung,das Kaiserthmn zu retten; nun macht erAnstalten, mit seinen kostbarsten Habscligkci-ten nach Afrika zu flüchten. Doch der Pa-triarch spricht ihm in Gottes Nahmen soviel Muth ein, daß er in der Sophicnkirchesich eidlich verbindlich macht, bey seinemWolke zu bleiben. Nun konnte man zwardie Avaren von der Plünderung der Vor-städte von Coustantinopel nicht abhalten,und dem Könige von Persieu mußte manTribut versprechen; aber die Empfindlichkeitder Nation wurde doch so gereiht, unddie hohe Geistlichkeit fühlte die bevorstehendeGefahr so dringend, daß man sogar dieKircheuschatze zu dem Aufwande der Kricgs-rüstuug hergab. Auch führte man den Krieggegen die Perser mit so viel Muth undStandhaftigkcit, daß die Perser die osirö-mischen Provinzen, die sie weggenommen
hatten.