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bey seiner Nation so verhaßt worden, daßman ihn aus dem Lande gejagt hatte; derKaiser Mauritius leistete ihm daher Bey-stand, das Reich wieder zu erobern, undKosroes schloß nun mit dem oströmischenKaiser Frieden. Aus Freundschaft ffür den-selben griff er auch (602) gegen den Pho-ras seinen Mörder, zu den Waffen, undnahm demselben Kappadocien, Armenien,Palastina und Phöuicicn weg. Wie Hcra-klius den Kaiserthron bestieg, kündigte erauch diesem den Krieg an, und machte ihmdie sonderbare Friedensbedingung, daß erdie christliche Religion gegen die persischevertauschen sollte. Der oströmischc Staatbefand sich, bey seiner schlechten Kricgvver-faffung, um so mehr in Verlegenheit, daer zugleich von zwey Seiten, vornehmlichwestlich von den Avaren, und östlich vonden Persern, angegriffen wurde. Die Ava-ren standen vor Constantinopel, wahrenddaß Kosroes (611 — 616) einen Theil vonSyrien, ingleichen Jerusalem und Aegypten,wegnahm, und in Kleinasien bis Chalccdon(Scutari) der Stadt Constantinopel gegenüber, vordrang. Das oströmische Kaiser-tum