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5 (1802)
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gebracht/ jder ihn (612) ermorden, unddessen kleinen Sohn Merwig wider eineMauer schleudern lies. An allen diesen un-menschlichen Handlungen, und noch an an-dern mehr, soll die grausame Brunchildden vornehmsten Antheil gehabt haben. Sieempficng aber nicht lange hernach die Strafefür das viele Böse, woran sie Ursache ge-wesen war. Als Thcoderich II (6iz) starb,wollte Brunehild dem Urenkel Siegbert denBesitz des väterlichen Reiches verschaffen;allein die vornehmsten Herrrn der Ostfrankenwaren der Regierung der Brunehild nunso überdrüssig, das; sie, um sich von der-selben zu befreycn, dem westfränkischen Chlo-tar II ihr Reich antrugen. Brunehild undihre Freunde brachten zwar eine Armee zu-sammen, um den Siegbcrt und seinen Brü-dern das Reich zu erhalten; aber diese Ar-mee bestand meistens aus gezwungenen odertreulosgesinnten Leuten, die, als es beyChalons an der Marne zur Schlacht kam,die Flucht ergriffen. Die übrigen liefertendie osifränkischen Prinzen, nebst ihrer Ur-großmutter Brunehild, an den Siege?Chlotar aus, der die Prinzen ermorden ließ,

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