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5 (1802)
Entstehung
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der Sohn einer bloßen Concubine, bekamzu seinem Antheile das Meiste vom vsifränsfischen Reiche, und die Großmutter Brusnehild hatte die Regierung ganz in ihrenHanden. Da nun am Hofe zu "Soissons dieFredegunde die Staatsangelegenheiten nachihrem Willen leitete, so wurde der fränkischeStaat im Grunde damahls von zwey Dasmcn beherrscht. Doch Fredegunde, eins derlistigsten Weiber dieser Zeit, wurde bald(598) durch den Tod -verhindert, ihre wichstigc Rolle fortzuspielcn, und Brunchildmachte sich am Hofe ihres Enkels Theodcsbcrts II so verhaßt, daß man sie fortjagte.Sie fand nun bei, dem andern Enkel Theosdcrich II ihre Zuflucht, und wahrscheinlichwar sie Ursache, daß die beyden Brüder,nicht zufrieden, ihrem Vetter, dem westfrän-kischen Könige Chlotar II, den größten Theilseines Landes entrissen zu haben, aus LausVersucht über einander selbst herfielen. Theosdebcrt II gerieth (6io) durch die Machtseines Bruders in solches Gedränge, daß er,alles zurücklassend, über den Rhein flüchtenmußte. Er wurde aber auf seiner Fluchteingeholt, und zu seinem Bruder TheoLerich

gebracht.