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aber die ganze Befriedigung seiner Nachefür die Brunehild aufsparte. Nachdem siedrey Tage lang mit allen möglichen Werk-zeugen gemartert worden war, wurde sie,in dem dadurch versetzten erbärmlichen Zu-stande, auf einem Kameele sitzend, vor demganzen Heere herumgeführt, sodenn, andem Schwänze eines wilden Pferdes ange-bunden, der schrecklichsten Zerstümmclung ih-rer Glieder preisgegeben, und endlich ver-brennt. Ein solches Ende hatte eine Prin-zessin, die, als sie ihrem Gemahl zugeführtwurde, durch ihre reihende Bildung, unddurch ihr sittsames Betragen, jedermannentzückte.
Chlotar II hinterließ (628) die ganzefrankische Monarchie, die er zusammenge-bracht hatte, seinem ältesten Sohne Dago-bert I, und der jüngere Charibcrt II mußtesich mit Aguitanien, einem Theile von Süd-frankrcich, begnügen. Das Erstgeburths-recht war aber in dem fränkischen Königs-hause noch so wenig befestigt, daß DagobertsSöhne den fränkischen Staat schon wiedertheilten, und auch in der Folge wurden der