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5 (1802)
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kischen Herren für ihren König' erklärten.Die eben so reihende als schlaue Brunehildnahm den Prinzen Merwig, Chilpcrichs äl-testen Sohn, so gewaltig für sich ein, daßer sich heimlich mit ihr verheyrathete. Alleinsowohl Chilpcrich, als die Fredegunde, wa-ren mit dieser Verbindung so wenig zufrie-den , baß Brunehild fortgejagt wurde.Seitdem hatte sie auf die ostfränkische Mo-narchie einen lebhaften Einfluß. Ihr Sohn,der König Childebert II, wußte es, ohneZweifel, durch ihre Klugheit unterstützt, soeinzurichten, daß ihn (592) sein Vaters-brudcr Guntram, König von Orleans, zumErben seines Landes einsetzte. Seine Ver-suche, in Italien Länder zu erobern, hattendas Schicksal, das solche Unternehmungender frankischen Könige bisher immer getrof-fen hatte. Der große Aufwand an Geldund Menschen wurde ihm blos durch einigebisher streitige Oerter an der rhätischcnGränze ersetzt.

Childebert, König von Austrasien, hin-terließ (596) zwey Söhne, die Theede-bert II und Theoderich II hießen. Jener,

der