Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
435
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riech, nm seine Gemahlin und Kinder zuretten, in die Gewalt seines Vaters, dergrausam genug war, den Sohn, mit denGegenständen seiner Zärtlichkeit, in - eineHütte einschließen, und mit derselben ver-brennen zu lassen.

So grausam Chlotar sich zeigte, so haltman es doch für zweifelhaft, ob er wenigerwollüstig war. Er hatte verschiedene Ge-mahlinnen. Unter diesen scheint er die Zu-gunde am längsten und am heftigsten geliebtzu haben, weil sie ihm drey von seinen7 Söhnen, und auch noch eine Tochter,gebahr. Zugundc hatte eine schöne Schwe-ster, Namens Aregundc. Diese wünschtesie glücklich verhcyrathct zu sehen, und siebath daher ihren Gemahl, das Mädchenmit einem angesehenen und reichen Mannezu versehen. Sie versicherte ihm dabey, daßdurch diese Wohlthat die Liebe, die sie zuihm hege, noch vergrößert werden würde.Chlotar wurde begierig, die Aregundc znsehen. Er reiset auf das Landgut, aufwelchem sie sich aufhält, und er findet sieso reihend, daß er sie selbst heyrathet. DieE e 2 Jugunde