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Vergrößerung ihrer Macht, und ihres An-sehens, so sehr viel beygetragen hat. AndereErzbischöfc brachte Gregor schon dadurch ineine Abhängigkeit vom päbsrlichcn Stuhle,daß er ihnen, nach dem Beyspiele einigerseiner Vorfahren, daS Pallium zuschickte,das in einem schönen Qbcrgewaude bestand,welches der römische Patricius zn tragenpflegte, (st. 604).
Das Ansehn, und die Macht des Pab-stes, wurde aber hauptsächlich durch den Uc-bcrgang der deutschen Völker zur katholischenKirche, so wie durch die fernere Ausbrei-tung des Christenthumes, befördert. DieFranken, die Longobarden, hatten den ka-tholischen Glauben angenommen. Die Wcst-gothen folgten endlich ihrem Beyspiele. . DerPrinz Hcrmcnegild, dein sein Vater Lcowi-gild die Regierung über Vatica abgetretenhatte, bekam eine fränkische Prinzessin zurGemahlin. Diese sollte, auf Verlangen ih-rer Schwiegermutter, die katholische Reli-gion gegen die arianische vertauschen, undsie wurde, ihrer standhaften Weigerung we-gen, sehr unbarmherzig von derselben be-handelt.