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5 (1802)
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handelt. Um so mehr erregte sie das Mit«leiden ihres jungen Gemahls und da derkatholische Erzbischof Leander von Scvillasie in ihren Bemühungen, den Hermcne-gild zur katholischen Religion hinzuziehen,nachdrücklich unterstützte, so wurden dieseBemühungen endlich durch einen glücklichenErsolg belohnt. Hermcnegild nahm das ka-tholische Christenthum an. Sein Vater Leo«wigild bezeigte sich darüber sehr unwillig.Der Sohn wurde aber nicht nur von denfränkischen Königen, sondern auch von denSucvcn, und den übrigen katholischen Be-wohnern Spaniens, in Schutz genommen.Mein Hcrmenegild war dcmungeachtet so un-glücklich, in die Hände seines Vaters zugerathen, der ihn, weil er verschiedenebedenkliche Plane machte, (584) in derStille hinrichten ließ. Von den katholischenGeistlichen wurden Hermcnegilds Verdienste,die er sich um ihren Glauben erworben hatte,so sehr geschätzt, daß sie ihn für einen Hei-ligen erklärten. Leowigilds zweyter Sohn,Ncccared, der Nachfolger seines Vaters,ließ seine Neigung für den katholischen Glau-ben nicht eher als nach dem Tode desselben

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