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jugendliche Züchtigling, die sie über ihrenSohn beschlossen hatte, zum Verwände, ihrdie Erziehung desselben aus den Händen zuwinden, und Arhalerichs Bildung wurdenun sehr vcrnachlaßigt. Doch Amalasuntha,die einige von ihren vornehmsten Feindenunter den Großen heimlich ermorden ließ,riß die Regierung bald wieder an sich, undbehauptete sie auch nach dem Tode ihresSohnes, der sich schon (534) nach achtJahren ereignete. Um mit mehr Sicherheitherrschen zu können, nahm sie den Theo-dohat, den Sohn ihrer Vatersschwcsicr Ama-lafrida, zum Gemahl. Dieser mußte imEhcvertrage versprechen, daß er auf weite?nichs, als den königlichen Titel, Anspruchmachen wollte. Allein Theodohat, ein fei-ner Weltmann, der den Pluto studirtc,verstellte sich nur so lange, bis er eine gün-stige Gelegenheit hatte, die Amalafunthgin Verwahrung bringen zu lassen. DochTheodohat genoß das Glück, die ostgothischsMonarchie zu besitzen, auch nicht lange.
Das ostgothische Reich hatte ostwärtsdas griechische Kaiscrthum zum Nachbar.
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