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5 (1802)
Entstehung
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und wohlgebildeten Körper , den eine schucc-weiße Haut, und blühende Gesichtsfarbe,den muntere, aber auch zuweilen schrecklicheBlicke auszeichneten, in die schönste Verbin-dung brachte. Voir allen Stiftern deutscherStaaten kam keiner ihm völlig gleich.

Die Monarchie, die Thcodcrich zusam-mengebracht hatte, begriff, ausser Italienund Sicilien, einen großen Theil der Pro-vence, ingleichen den südlichsten Theil vonDeutschland (Rhätien, Vindclicicn, Nori-cum, Krain) so wie Dalmaticn, Slavo-nien, Ungern, Siebenbürgen. Sie waralso größer, als der jetzige östreichischeStaat. Für dieses ansehnliche Reich hattenun Thcodcrich keinen luännlichcn Erben,sondern lauter Töchter, und zwey Enkel.Den ältesten untern den letzter«, der Atha-lcrich hieß, wählten die ostgothischcn Edlenzu ihrem Könige. Seine Mutter Amalasun-tha, die eben so viel Verstand als Schön-heit besaß, übernahm die vormundschaftlicheRegierung, die sich nach den weisen Grund-sätzen ihres Vaters führte. Denttoch benutz-ten die auf sie eifersüchtigen Großen eine

jugend-