Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
376
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ganze Macht an der Elsch in eine sehr festeStellung zusammen. An einem Morgenwollte ihn Theoderich hier angreifen. Alsder schmetternde Klang der Trompeten ihnauf das Schlachtfeld rief, als er seine Rü-stung anlegte, erschien seine Mutter Erc-lieva, von seiner Schwester begleitet, vorihm. Jene, die den Muth der deutschenWeiber in so hohem Grade besaß, daß sieeinst ihre aus einer blutigen Schlacht fliehen-den LandSlcute durch ihre Vorwürfe wiederauf den Kampfplatz zurückgetrieben hatte;diese äusserte jetzt wegen des Schicksales ihresSohnes so ängstliche Empfindungen, daßihr Theoderich Muth zusprechen mußte.Das Bild seines Vaters, sagte er zu ihr,schwebe vor seinen Augen; dieser hatte denglücklichen Ausgang einer Schlacht allemahldurch seine Tapferkeit erzwungen; die Frauensollten ihm nur das von ihren Händen ver-fertigte schöne Gewand bringen, weil erheute geschmückter, als zum Feste erscheinenmüsse. Theoderich siegte so entscheidend,daß Odoacher in dem festen Ravcnna seineZuflucht suchen mußte. Aber freylich standder König der Ostgothen an der Spitze

eines