ganze Macht an der Elsch in eine sehr festeStellung zusammen. An einem Morgenwollte ihn Theoderich hier angreifen. Alsder schmetternde Klang der Trompeten ihnauf das Schlachtfeld rief, als er seine Rü-stung anlegte, erschien seine Mutter Erc-lieva, von seiner Schwester begleitet, vorihm. Jene, die den Muth der deutschenWeiber in so hohem Grade besaß, daß sieeinst ihre aus einer blutigen Schlacht fliehen-den LandSlcute durch ihre Vorwürfe wiederauf den Kampfplatz zurückgetrieben hatte;diese äusserte jetzt wegen des Schicksales ihresSohnes so ängstliche Empfindungen, daßihr Theoderich Muth zusprechen mußte.Das Bild seines Vaters, sagte er zu ihr,schwebe vor seinen Augen; dieser hatte denglücklichen Ausgang einer Schlacht allemahldurch seine Tapferkeit erzwungen; die Frauensollten ihm nur das von ihren Händen ver-fertigte schöne Gewand bringen, weil erheute geschmückter, als zum Feste erscheinenmüsse. — Theoderich siegte so entscheidend,daß Odoacher in dem festen Ravcnna seineZuflucht suchen mußte. Aber freylich standder König der Ostgothen an der Spitze
eines