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Gepiden nicht nur einen freyen Durchzug.sondern auch Lcbensmittel, aus. Anstatteiner günstigen Antwort erschien ein zahlrei-ches Heer der Gcpiden, an dem Ufer des1 reisscndcn Flusses Ulka, welches durch über-einander steigende Mauern befestigt war.Dennoch wagten es die vom Hunger ent-kräfteten und muthlosen Gothcn überzusetzen;aber mancher derselben stürzte von den Pfei-len und Schwerinern der Gepiden durch-bohrt in den Fluß. Zetzt munterte aberTheoderich feine Leute noch einmahl zur Tap-^ ferkelt auf; jetzt ließ er die Fahnen nebenj sich in die Höhe halten; jetzt trank er auf> gutes Kriegsglück noch einen Becher aus,und dann flog er mit verhängtem Zügel gesj gen den Feind. Seine Entschlossenheit- wurde durch den glücklichsten Erfolg be-lohnt.
Odoacher erwartete die in Italien ein-dringenden Ostgothen, nicht weit von Aqui-l lcja, an den Ufern des Flusses Jsonzo; aberdie im Angriffe unwiderstehlichen SchaarenI der Gothcn drangen bis Verona vor. Imfolgenden Jahre (490) zog Odoacher seine
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