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eines einzigen tapfern Volkes, das ihn aus-seeordentlich schätzte und liebte, während daßsein Gegner eine von allerley Nationen zu-sammengesetzte Armee hatte, der er nichtrecht trauen durfte, und von welcher wirklichein großer Theil Zu den Gothen übergieng.Indessen bewirkte die Verrräthercy einesOberbefehlshabers der übergegangenen Krie-ger des Odochcrs, daß sich dieser noch ei-nige Zeit behauptete, und daß Thcodcrich,um dessen Untergang zu vollenden, erstwesigothische Hülfe ans Gallien erwartenmußte. Nun (11 Aug.) erfolgte einsSchlacht an der Adda, die Ober - undMittelitalicn, bis auf Navcnna, die Herr-schaft Thcodcrichs unterwarf. Selbst inRom wurde der ostgothische König als einBefreyer aufgenommen. Navcnna wurdeerst nach dritthalb Jahren (49z Febr.)durch den Hunger zur Uebcrgabe genöthigt.Thcodcrich versprach dem Odoachcr nicht nurpersönliche Sicherheit, sondern auch einigeTheilnahme an der Regierung Italiens.Ein solches Verhältniß konnte jedoch nichtlange bestehen. Odoachcr wurde bald feind-licher Absichten gegen den Theoderich beschul-digt.