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selben 900O riesenmäßige, wohlgerüsteteLeute ein. Thcoderich, der das thüringi-sche Land nicht gern mit den Sachsen theilenwollte, ließ sich in der Stille mit dem ein-geschlossenen Hcrmannfried in Unterhandlun-gen ein; aber die Sachsen, die seinen An-schlag erfuhren, bestürmten die Burg sogleichmit solchem Nachdruck, daß sie nicht mehrwiderstehen konnte. Thcoderich mußte nunden braven Sachsen das zwischen der Un-struth und dem Harz liegende Thüringenüberlassen; das übrige verwandelte sich ineine Provinz des fränkischen Reiches, diedurch besondre Herzoge regiert wurde.
Hcrmannfried, der letzte König der Thü-ringer, folgte dem Thcoderich nach Zül-pich, wo er, von einem tückischen Fran-ken von der Stadtmauer herabgestürzt, denHals brach. Seine Gemahlin, die Ur-heberin dieses Unglücks, flüchtete nach Ita-lien, und sein ältester Sohn suchte inConstantinopel seine Zuflucht; zwey jünger«Kinder wurden erdrosselt.
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