Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
Seite
366
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aus Afrika, für deren Stolz sein Lau/deSantheil nicht groß genug war. Hermann-fried überfiel und tötete den einen von sei-nen Brüdern, der Berthar hieß; der an-dre, Balderich, machte aber so furchtbareAnstalten zur Gegcmvchre, daß Hermann-fried den anstrasischen König Theodcrich umseinen Beystand bath. Der vereinigtenMacht unterlag Baldcrich. Nun verlangteTheodcrich aber den Antheil an dem Landedesselben, welchen ihm Hermannfried verspro-chen hatte. Hermannfried wollte sein Wortnicht halten. Theodcrich rückte daher (5Z4),in Verbindung mit seinem Bruder Chlotar,über den thüringer Wald bis an die Un-siruth. Seinem Uebergange über diesen garnicbt tiefen Fluß setzte Hcrmannfried die ta-pferste und standhafteste Gegenwehre entge-gen. Aber die Unstruth wurde endlich sosehr mit Leichen angefüllt, daß sie die Fran-ken zur Brücke brauchen konnten. Hermann-sticd rettete sich in seine Burg Scheidingcn.Theodcrich, dessen Krieger durch die bluti-gen Gefechte sehr vermindert worden waren,bath die um den Harz wohnenden SachsenAm Beystand, und es stellten sich von den-selben