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migius empficng, sollte er sich in den Ge-fahren Muth trinken. Nun rückte Chlode-wig (501) schnell gegen Vivonnc bey Por-tiers an. Alarich und seine jungen Feldher-ren wollten einem für sie gefährlichen TreffenNicht ausweichen. Alarich fiel unter Chlode-wigs eignen Handen, und die Wcstgothenwaren so geschwächt, daß sie, wenigstensauf einige Zeit, alles Land von der Loirebis an die Pyrenäen, daß sie ihren großenSchatz zu Toulouse den Franken überlassenmußten.
So diente das Christenthum dem ebenso arglistigen als treulosen Chlodewig zumVorwande, seine Monarchie durch das Landder Wcstgothen zu vergrößern! Durch ebendieselbe rechtfertigte er aber auch das unge-rechte Verfahren, durch welches er die Herr-schaft über alle Frairkcn an sich riß. DieFürsten derselben mochten wegen seiner er-oberungssüchtigen Plane wohl einige Besorg-nis aussern; auch weigerten sie sich, denGlauben ihrer Vorfahren gegen die christlicheReligion zu vertauschen. Dieß war genug,um ihnen von Seiten ihres Vetter Chlo-dewig