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ausser ihrer Kirche, keine Seligkeit, undkeinen Menschenwcrth dachten, reihten ihnzu feindseligen Gesinnungen gegen die aria?Nischen Westgothcn, die, ihrer Meynungnach, als verdammte Ketzer ausgerotterwerden müßten. Vergebens wünschte sichder junge König Alarich mit dem Chlodewigzu vergleichen; vergebens wurde zwischenbeyden eine Zusammenkunft veranstaltet.Chlodewig bedauerte es, daß der schönsteTheil Galliens den Ariancrn gehören sollte.Viele katholische Unterthanen der Westgothensahen den fränkischen König als ihren Erlösser an. Chlodewig rüstete sich zu diesemKriege, als wenn es ihm blos um die Ehredes Christenthums zu thun gewesen wäre.Er gelobte eine neue Kirche, die da, woseine Streitaxt zuerst hinfallen würde, em-porsteigen sollte. Er schickte nach der Kirchedes h. Martins zu TourS heimlich einenAbgeordneten, und ließ sich ein BibelorakclauSbitten, daß sehr vortheilhaft für ihnlautete. Er gelobte dem h. Martin, dersich für seinen Gönner erklärte, sein Leib-roß. Aus einem Flaschchcn mit gesegnetemAbendmahlswcine, welches er vom h. Rhc-
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