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5 (1802)
Entstehung
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360
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der. Als der Sieg auf Chlodewigs Seitesich hinneigt, gelobt er, ein Christ zu wer?den. Der König der Alemannen, Wibald,wurde gctödtet, und die Alemannen fühltensich so geschwächt, daß sie ihr Land den sieg?reichen Franken überlassen mußten. Vielevon ihnen wanderten nach Rhätien, nachItalien aus; viele schmiegten sich aber un-ter die Herrschaft der Franken, deren Ge-bieth dadurch sehr vergrößert wurde.

Chlodewig ließ sich hierauf, dem in derSchlacht gethanen Gelübde zufolge, amWeihnachtsfeste zu Nhcims taufen. Erwurde zum christlichen Könige aus einemOehlflaschchcn gesalbt, welches der h. Geist,in Gestalt einer Taube, vom Himmel ge-bracht haben sollte. Seinem Beyspiele, undseiner Aufmunterung, folgten viele tausendandre salische Franken. Das Christenthum,in welches sich Chlodewig einweihen ließ,war aber so wenig vermögend, seinen Er-vberungsgeist zu unterdrücken, daß es ihmvielmehr zum Vorwande diente, seiner Län-dcrsucht immer mehr Befriedigung zu ver-schaffen. Die katholischen Bischöfe, die sich,

ausser