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und licfi ihn, nebst seiner Gemahlin undzwey Söhnen, hinrichten. Unter seinen zweyTöchtern, die am Leben blieben, befandsich die schöne' und liebenswürdige Chloriide.Der König der Franken war nach dem Be-sitze derselben lüstern; aber die herrlichePrinzessin wurde so sehr in einsamer Ver-wahrung gehalten, daß Aurelian, der schlaueAbgesandte Chlodewigs, nur mit Mühe sichz» ihr hinschlich. Nun wußte er ihr vonder Macht, von der Unersehrockenhett, vonder Neigung Chlodewigs, die christlicheReligion anzunehmen, und von der zärtli-chen Liebe, die er zu ihr hegte, so vielschönes vorzusagen, daß Chlotildc mit Ver-gnügen den Entschluß fasste, die Gemahlindesjenigen zu werden, der den Mord ihrerFamilie rächen konnte. Vergebens untersagtees ihr Gundobald, - einen Heyden zu heyra-then. Chlotildc bestand darauf, ChlodewigsEhcgenossin zu werden, und Gundobaldwagte es nicht, dem mächtigen Chlodcwigseine Nichte länger zu verweigern. Als sichChlotilde (49z) der Gränze des fränkischenGebiethes näherte, munterte sie die franki-schen Edlen, die sie den Armen Chlodewigs
entgegen