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5 (1802)
Entstehung
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357
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richtet. Chlodewig und seine Franken crobcr-ten nun alle Städte, welche die Römer nochim Besitze gehabt hatten; die Stadt Pariskam aber erst nach zehn Jahren unter dieHerrschaft der Frankem

Die andern deutschen Staaten in Gallien,der westgothischc und der burgundische, wel-che die Unterdrückung der römischen Herr-schaft in diesem Lande ruhig mit angesehnhatten, konnten, wenn sie die Lage derSache nur einigermaßen überlegten, die ih-nen drohende Gefahr, unter das frankischeJoch zu gerathen, sich lebhaft denken. Unddennoch schienen sie keinen Antheil zu neh-men. Die Burgunder, die den Frankenzunächst wohnten, wurden durch die Händelin ihrer Königsfamilie so sehr beschafftigt,daß sie auf Chlodcwigs ehrgeitzige Planenicht genug Aufmerksamkeit wenden konn-ten. Der König Gundioch hatte das Landunter seine vier Sohne getheilt, und da-durch den Saamcn der Uneinigkeit unter ih-nen ausgestreut. Gundobald, der seinenWohnsitz zu Lyon hatte, überwältigte seinenBruder Chilperich, der zu Genf residirte,

und