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sich der Gottesdienst, und die Ausübung derHandlungen, besonders der Taufe und desAbendmahls, auf eine sehr merkliche Art.Die Taufe wurde jetzt gar nicht lange aufge-schoben. Man schien zu glauben, daß schondie Taufe den Christen gegen die größtenGefahren sichere, und ein großer Theil derneubckchrten Christen des Abendlandes wurdedaher getauft, ohne vorher unterrichtet wor-den zu seyn. In Ansehung der Tanssormelherrschte keine allgemeine Uebereinstimmung.Die meiste Veränderung aber gieng mit demAbendmahle vor. Es wurde jetzt nicht mehrin jeder Zusammenkunft, sondern nur amSonntage, dessen strenge Fcycr Constanti'n(zerr) verordnete, genossen. Der Altar warmit Schranken umgeben, die keinem Laycnden Zutritt verstatteten. Nur die Geistlichen,durften das Sacramcnt nahe am Altare ge-nießen; den Weltlichen wurde es von demPresbyter gebracht. Je geheimnißvollcr dieGebräuche bey dem Abendmahlc wurden, undje weniger man sich, von der Transfubstan-tiation, oder von der Verwandlung desBrodes und Weines in den Leib und indas Blut Christi, einen Begriff machen
konnte.