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5 (1802)
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Völlercy nicht entfernt. Zn der Fastenzeiteilte jedermann in die Kirche. Die Predig-ten vertraten jetzt die Stelle der Schauspiele.Der Prediger machte den Schauspieler.Daher der blühende Styl, daher die Ned-ncrkünste der Kirchenväter.

Vom Gottesdienste waren in den erstenJahrhunderten noch manche Gebräuche ent-fernt, deren Einführung der Aberglaube inder Folge veranlaßte. Doch war mit derTaufe schon der Exorcismus verbunden, weilman in dem Wahne stand, daß man denTeufel vorher austrcibcn müsse, ehe manden heiligen Geist mittheilen könne. Kinderzu taufen, gehörte noch nicht zur allgemeinenSitte. Ucbcrhaupt übereilte man sich nochgar nicht mit der Taufe, und man verspürtesie wohl gar bis auf den Augenblick des To-des, weil man sie in diesem Zeitpunkte fürbesonders wichtig hielt. Das Sympol desTodes Jesu, das Krcutz, stand bereits inso großem Ansehn, daß man ihm eine be-sondere Wirkung zuschrieb, und daß mansich desselben bey allen Gelegenheiten bediente.Seit Coustantins des Großen Zeiten änderte

sich