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fcriit. Nachdem nian anfangs blos histori-sche Stücke gemahlt hatte, erschien unter demAugustus ein Mahler, Nahmens Ludius,der sich dadurch berühmt machte, daß er eszuerst wagte, auf den Wanden der ZimmerLandschaften und Figuren darzustellen. Daßdie Mahlerey der Römer aber nicht viel be-deutete, beweiset der Mahler Amulius, denman für einen großen Künstler hielt, weileine von ihm gemahlte Minerva den, dersie betrachtete, von allen Seiten ansah. Einandrer Mahler, Pyrcicns, mahlte zwarVieh und Küchenstücke sehr gut; er konnteaber keine menschliche Figur darstellen. DieRömer mahlten auch mit keinen andern Far-ben, als mit Opermcnt, gelbem Ocker undZinnober. Sie mahlten blos mit Wasserfar-ben, und zu Ende des ersten Jahrhundertswar ihre Mahlerey bereits eine sterbendeKunst. An den Wänden der verschüttetenStadt Hereulaneum haben sich Gemählde er-haltet, an welchen blos die frischen FarbenLob verdienen.
Die Tonkunst und Schauspielkunst folgtedem Schicksal ihrer Schwestern. Augustus,
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