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Augustus. Vergebens bcwühete sich derStammvater derselben, der die traurigenFolgen sittlicher Ausschweifungen in seinereignen Familie so lebhaft erfahren halte,dem Ehestand von neuem ein heiliges An?sehn zu geben. Man bestimmte für ver-mögende Hagestolze Strafen; man verbothdie Verletzung der ehemaligen Treue, unddie muthwilligc Trennung der ehelichen Ver-bindung, sehr nachdrücklich; man suchte dieärmern Personen durch Geschenke und Vor-rechte zur häufigern Schließung der Ehenaufzumuntern. Allein wegen des Luxus desweiblichen Geschlechtes, blieb es Mannern«die kein Vermögen hatten, unmöglich, sichmit einer Gattin zu versehen, und jungeMannspersonen, die sich in dürftigen Um-standen befanden, gab es, der herrschendenSchwelgercy und Ueppigkeit wegen, sehrhäufig. Wie konnte aber auch für Leute,die sich so frühzeitig und so leicht in denphysischen Genuß der Liebe eingeweihet hat-ten, die Ehe, welche diesen Genuß fesselt,einen bleibenden Rcitz haben? Wenn manin eine eheliche Verbindung sich einließ, sogeschah es entweder ans politischen, oder
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