^ic römische Welt war schon gegen dasEnde der Republik sehr verdorben; unterder Monarchie war sie aber, durch dasmachtige Beyspiel der meistens höchst üppi-gen und wollüstigen Kaiser, noch schlimmergeworden. Die Römer waren jetzt größten-theils ein weichliches, armes, habsüchtiges,fast aller Tugenden unfähiges Menschenge-schlecht. Die Ehelosigkeit wurde, immer all-gemeiner. Sehr auffallend herrschte sieschon unter den Kaisern aus der Familie des
Augustus.
Neuntes Kapitel.
Privatleben. Landescultur. Gewerbe. Künste.Wissenschaften. Religion.