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so tapfere Leute sich in den Schutz der Rö-mer begaben. Man wurde also mit ihneneinig, daß sie Land bekommen, aber dafürauch Kriegsdienste thun sollten. Den gan-zen großen Haufen aber auf einmahl über-setzen zu lassen, widerricth die Vorsichtig-keit. Die Gothen sollten in kleinen Abthei-lungen , sollten ohne Waffen über den Stromgehen, und sichs gefallen lassen, daß ihreKinder in Kleinasien vertheilt römisch erzo-gen würden. Mit dem Uebcrsctzen gieng esetwas langsam her. Darüber wagten sicheinige junge Leute, die ungeduldig zu wer-den anficngcn, selbst über die Donau; aberdie meisten wurden niedergehauen, oder ge-fangen. Die Gothen fühlten sich gekränkt,daß sie ihre Waffen abgeben sollten. Dochschöne Weiber und Kinder, ingleichen andreGeschenke, bewirkten, daß die römischenOssiciere, welche auf die Beobachtung deskaiserlichen Befehles sehen sollten, sich sehrnachsichtsvoll bewiesen. Eine so große Men-ge von Leuten, als die Gothen ausmachten,brauchte viele Lcbensmittel. Diese waren inThracien, in dem Lande, in welches dieGothen versetzt worden waren, in großem
Ueber-