flchctcn den Kaiser Valcns uni die Erlaub-niß an, im römischen Thracien, jenseitsdes Stromes, ihre Rettung suchen zudürfen.
Schon befanden sich viele tausend Go-then, und andre Deutsche, in den verwü-steten Provinzen an der Donau. Wenn zudiesen noch der ungeheure Schwärm von ei-ner Million Menschen, unter welchen sichwenigstens zwcymal hundert tausend Männerzahlen ließen, hinzukam, so war dieß fürdie römischen Besitzungen dieser Gegend al-lerdings sehr bedenklich. Wie wollte mander Naubsucht der vielen muthigen Deut-schen, die man nun so in der Nahe hatte,Einhalt thun? Wie konnte man dieß, dadie Zahl aller römischen Soldaten sich da-mahls nicht über 150000 Mann bclicf?Allein die rüstigen Deutschen gaben vortref-liche Soldaten ab. Man konnte, wennman ihnen einen Theil der verwüsteten Lan-der einräumte, den Sold und das Wcrbc-gcld ersparen. Auch schmeichelte es der Ei'-tclkeit des zu Antiochicn sich befindendenKaisers Valcns, und feiner Günstlinge, daß
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