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flusse verhandelt, und dennoch benutzten dierömischen Staatsbeamten die Verlegenheitder Deutschen, sich ihre Bedürfnisse theuer,zuletzt mit ihren Kindern, bezahlen zu las-sen. Die Gothen ficngen an, sehr lauteBeschwerden zu führen. Nun ließen sie dierömischen Staatsbeamten in die innern Pro-vinzen bringen. Zur Bedeckung derselbenbrauchte man die Soldaten, die bisher zurBewachung der Donau gedient hatten. Jetztkamen die Ostgothcn, die man vorher abge-wiesen hatte, auf Flößen nach Mosten(Scrvtcn und Bulgarien), und der Wegüber die Donan blieb für die Deutschen nunimmer geöffnet. Ihre Menge in den römi-schen Provinzen diesseits der Donau wurdejetzt immer zahlreicher, und ihr unbändigerFrcyheitsgeist äusserte sich jetzt immer lebhaf-ter. Die von den römischen Staatsbeamtengar zu sehr gedrückten Wcstgothen empörtensich, lind verheerten Nicdcrmösicn undThracien. Mit ihnen vereinigten sich vieleLandleute, die theils als Colonisten, theilsals Sklaven, unter den Römern gelebt hat-ten. Vorzüglich gute Dienste thaten ihnenbie thräeischen Bergleute ihrer Nation.
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