Druckschrift 
5 (1802)
Entstehung
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193
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daß der Beherrscher des Weltstaates sie öf-fentlich in seinen Schutz nahm; dasi er ih-rem Gottesdienste die herrlichen Tempeleinräumte, die bereits vorhanden waren;daß er auch manchen neuen baute.

Der römische Staat, welchen Constantinder Große allein mit so vieler Klugheit undWürde beherrscht hatte, kam schon unter sei-nen Nachfolgern wieder .in Verwirrung.Constantin hinterließ (ZZ7) drey Söhne,welche die große römische Monarchie derge-stalt theilten, daß Constantin II die galli-sche, Constans die italienische und illyrische,und Constantius die orientalische Prafectur,erhielt. Aber sie blieben nicht lange einig.Constantius, der zuerst nach Constantinopelkam, ließ sogleich 10 Personen von der kai-serlichen Familie, und noch verschiedene an-dere Personen, hinrichten. Der altere Con-stantin der II verlangte von dem jüngernConstanz, er sollte ihm noch Ztalien undAfrika, abtreten. Darüber brach ein Kriegaus, und Constantin kam (240) in einerSchlacht bey Aquilesa ums Leben. Constanz,der sich, mit Bewilligung des Constantius,GallcttiWcltg.zrTH. N des