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Landes bemächtigte, welches Coustatttin betsessen hatte, aber sehr schlecht regierte,wurde zehn Jahre (z50) hernach, in demSchlosse Helena bey den Pyrenäen, vonden Anhängern eines fränkischen Obergenc-rals, des Magnentius, ermordet. DieserMagnentius, welcher, seines deutschen Nr-sprunges ungeachtet, die feinste Bildung ei-nes Römers besaß, brachte Italien, Afrikaund Gallien in seine Gewalt, und ließ sichzum Kaiser ausrufen. Die Armee in Jlly-rien erklärte sich für ihren Obergeneral Vc-teranio. Zu diesen Revolutionen muntertehauptsächlich der unglückliche Krieg auf, wel-chen Constantius II gegen den neupersischcnKönig Sapor geführt hatte. Allein Constan-tius II, welcher von seinen Brüdern nochallein übrig war, nöthigte nicht nur denVeteranio, der kaiserlichen Würde zu entsa-gen, sondern brachte den Magnentius soins Gedränge, daß er (Z5Z) zu Lyon sichselbst das Leben nahm. Constantius IIherrschte jetzt wieder allein, wie sein Vater.Er fühlte aber die Regicrungslast bald sogroß, daß er sie (Z51) mit feinem VetterConstantius Gallus, dessen Vater und ältern
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